Claus A. Froh liest "dichte zeilen"
In dieser im Herbst 2021 im Haus des Creative Consultants und Lyrikers Claus A. Froh von (bewahrt) produzierten Filmdokumentation rezitiert der Autor eine Auswahl seiner zwischen 1964 und 2020 entstandenen Gedichte. In ihnen wuchert, wie die Lyrikerin Friederike Mayröcker es ausdrückt, „rücksichtslos die eigene Vergangenheit“. Die in den Texten konzentrierten Gedanken umkreisen hauptsächlich zwei Themen: „dichte zeilen“, die den Vorgang des Schreibens behandeln und „nachlässiger nachlass“ in der froh-typischen, rhythmisch akzentuierten, minimalistischen Anspitzung des Ausdrucks. Beiden liegen von den Betrachter*innen und Hörer*innen nachvollziehbare Erfahrungen und Beobachtungen zugrunde.